Projektsteckbrief: Synergiebildung in Industrienetzwerken

Inhalt

Die Industrieaktivitäten in Deutschland bilden den Backbone unserer Wirtschaft. Neben der Automobilindustrie gehören dazu die Chemie, der gesamte Maschinenbau und die elektrotechnischen Betriebe. Sie alle sind auf vielen Ebenen miteinander vernetzt: Materialien werden zu komplexen Produkten verarbeitet, Werkzeugmaschinenhersteller werden in den Produktionsstätten der anderen Betriebe eingesetzt und logistische Abläufe müssen fehlerfrei ablaufen.

Im großen und ganzen optimiert dabei jedes Unternehmen sein Umfeld, zumeist stellen dabei die großen Player die Vorgaben für die kleineren Zulieferer auf. Nichtsdestotrotz folgt dieses Vorgehen der Devise, dass die Summe der lokalen Optima zu einem optimalen, effizienten System führt. Dies ist aber so nicht richtig. Schon allein die Menge der leer fahrenden LKWs auf Deutschlands Straßen deutet an, dass wir gesamtheitlicher denken müssen.

In diesem Projekt stellen wir Bausteine für ein global funktionierendes Industrienetzwerk zusammen. Wir identifizieren dabei Defizite, erarbeiten Lösungsvorschläge und versuchen sie einzuführen. Auf diese Weise optimieren wir sukzessive das gemeinsame Produktionssystem. Dabei sollte klar sein, dass schon eine minimale prozentuale Steigerung zu riesigen Ersparnissen führen werden.

Die zentrale Verbindung der in diesem Lab adressierten Themenfelder ist die Netzwerkintelligenz. Sie entsteht an vielen Stellen unseres heutigen Lebens- und Arbeitsumfelds:

  • Unternehmen entwickeln sich zunehmend zu einem intelligent funktionierenden Organismus.
  • Die Digitalisierung ist ein nicht abzuwendender Trend. Ausgehend von einem Server können die Unternehmensleistungen für viele Kunden quasi barrierefrei in die ganze Welt transportiert werden.
  • Das Zusammenspiel aus Produktentwicklung, Produktion und Verwaltung muss neu durchdacht werden.

Gemäß des GFFT-Innovationsprozesses arbeitet die GFFT an der Optimierung dieser Netzwerke durch intelligente Verfahren und neue Lösungen.

Für die Projekte werden vornehmlich engagierte Nachwuchskräfte eingesetzt. Auf Wunsch kann die Projektmitarbeit auch zur Erarbeitung von Abschlussleistungen, wie der Erstellung einer MSc-Thesis oder einer Dissertation, genutzt werden.

Mitwirkung

Die Arbeit wird vornehmlich durch die Community-Mitglieder geleistet. Dies sind Anwender, Toolhersteller und Berater. Die Ergebnisse werden in folgende Teile strukturiert:

  • Ermittlung von Ineffizienzen
  • Diskussion von Lösungsansätzen
  • Einsatz von Artificial Intelligence zur Prozessoptimierung
  • Erzeugung einer übergreifenden Definition von Datentransparenz
  • Prozessen
  • Toolunterstützung
  • Aufbau und Pflege einer Wissensbasis

Die Projekttreffen finden regelmäßig als Workshops in den Ballungsräumen statt. Entstehende Projekte werden separat initiert und finanziert.

Als Anwender können Sie entweder der Community beitreten, mitarbeiten und von den Vergünstigungen profitieren oder als externer Partner das Wissen im Rahmen von Workshops vermittelt bekommen.

Die Preise für die Mitwirkung von Anwendern in diesem Projekt sind wie folgt (zzgl. UMST).

Die Leitung des Projekts wird von einem Kernteam von Beratungs- und Technologieunternehmen übernommen.

Bei Interesse an einer Mitarbeit oder an der Nutzung der Ergebnisse setzen Sie sich mit uns in Verbindung, entweder per E-Mail oder telefonisch unter: +49 6101 95498-25.